Die Stammkundin, die lieber einen Gutschein nimmt.
Sie kauft seit drei Jahren deinen Kaffee und erzählt ohnehin jedem davon. Geld überweisen willst du ihr nicht, und sie will es auch gar nicht. Was sie will, ist der nächste Sack Bohnen günstiger. Genau dafür ist der Gutschein da: Er kostet dich Marge statt Bargeld und bringt sie zurück in den Shop.
Was der Bonus wirklich kostet.
Der Punkt, an dem Gutschein und Auszahlung auseinanderlaufen. Beide Male gibt der Partner 50 Euro Guthaben her.
Für die Kundin sind 60 Euro mehr wert als 50. Für dich sind 60 Euro Gutschein billiger als 50 Euro Überweisung, weil du nur die Marge auf eine Bestellung hergibst, die es sonst nicht gegeben hätte. Der Bonus belastet das Guthaben nicht — verbraucht werden die 50 Euro, ausgestellt wird über 60.
Vier Einstellungen, dann läuft es.
Vergütung auf Gutschein stellen
Shopweit als Regel, je Partner umstellbar. Wer nur Gutscheine bekommen soll, sieht den Antrag auf Auszahlung gar nicht erst.
Dazu der Bonus je Partner, in Prozent auf den Gutscheinwert.
Anmeldung freigeben
Sofort dabei statt Bewerbung, sonst prüfst du jede Empfehlung von Hand. Als Bedingung reichen meist Kundengruppe und ein Mindestumsatz aus bisherigen Bestellungen.
Optional: qualifizierte Kunden werden beim Bestellabschluss von selbst Partner.
Eigenbestellungen ausschließen
Ab Werk zählt der eigene Einkauf des Partners mit. Für diesen Fall nimmst du ihn heraus, sonst wirbt sich jeder selbst.
Folgebestellungen lässt du dagegen laufen, damit die Empfehlung dauerhaft trägt.
Startguthaben setzen
Eine erste Buchung auf dem Partnerkonto, sobald jemand dabei ist. Aus einer leeren Übersicht wird ein Konto mit Inhalt, und das Weitersagen bekommt sofort einen Sinn.
Höhe frei, auch null, wenn du das nicht willst.
Staffelbeträge oder freier Betrag, nicht beides.
Mit Staffelbeträgen wandelt der Partner nur runde Summen um. Bei 37,40 Euro Guthaben nimmt er die 25er-Stufe, der Rest bleibt liegen, bis er wieder eine Stufe erreicht. Das ist bei großen Beträgen kein Problem und bei kleinen ärgerlich.
Für Kunden werben Kunden ist deshalb meist der frei eingetippte Betrag die bessere Wahl: Der Partner wandelt genau das um, was er hat. Beides zugleich lässt sich nicht einstellen, du entscheidest dich für eine Art.
Häufige Fragen
Warum ist ein Gutschein für Stammkunden besser als Geld?
Weil er ohnehin wieder bei dir kauft. Ein Gutschein ist für ihn kein Trostpreis, sondern der bessere Deal: Mit dem prozentualen Bonus, den du je Partner vergeben kannst, bekommt er mehr heraus, als eine Überweisung wert wäre. Für dich bleibt das Geld im Shop und erzeugt eine neue Bestellung, statt aus der Kasse zu gehen.
Wie funktioniert der Bonus auf den Gutschein?
Der Partner gibt Guthaben her und bekommt einen Gutschein mit höherem Wert. Gibst du 20 Prozent Bonus, wird aus 50 Euro Guthaben ein Gutschein über 60 Euro. Der Bonus erhöht ausschließlich den Gutscheinwert, das Guthaben wird nur um die 50 Euro belastet. Du legst ihn je Partner fest.
Kann der Partner einen beliebigen Betrag umwandeln?
Entweder oder. Du entscheidest dich für fünf Staffelbeträge aus deinen eigenen Gutscheinen oder für einen frei eingetippten Betrag. Beides zugleich gibt es nicht. Für Kunden werben Kunden ist der freie Betrag meist angenehmer, weil niemand auf eine Stufe warten muss.
Melden sich Kunden von selbst an?
Wenn du es zulässt. Im Kundenkonto gibt es den Punkt Partnerprogramm, und du entscheidest, ob jemand sofort dabei ist oder sich bewirbt. Zusätzlich kann der Shop qualifizierte Kunden beim Bestellabschluss still zu Partnern machen, mit Kundengruppe und Mindestumsatz als Bedingung. Ein Startguthaben zum Anfang macht die Sache greifbar.
Was passiert, wenn der geworbene Kunde storniert?
Wechselt die Bestellung in den Status Storniert, bucht das Plugin die Provision automatisch negativ gegen, mit deinem Hinweistext an der Buchung. War das Guthaben schon in einen Gutschein gewandelt, bleibt der Gutschein bestehen; das Guthaben rutscht ins Minus und wird mit der nächsten Provision verrechnet.
Sieht der Partner, wer über ihn gekauft hat?
Nur anonymisiert: Vorname, Initiale des Nachnamens und Ort. Damit kann er nachvollziehen, dass seine Empfehlung angekommen ist, ohne dass du Kundendaten aus der Hand gibst. Wie viele Bestellungen und Kunden überhaupt sichtbar sind, stellst du ein.
Wie verhindere ich, dass sich jemand selbst wirbt?
Ab Werk zählt die Eigenbestellung des Partners mit. Ein Schalter nimmt sie heraus, dann bringt der eigene Einkauf keine Provision mehr. Für Kunden werben Kunden ist das die übliche Einstellung.
Andere Wege, Kunden zu Partnern zu machen.
Empfehlung ohne Link
Der Code steht auf einer Karte, nicht in einem Link. Der Kunde tippt ihn im Warenkorb ein.
Ansehen → Instagram, 40.000 FolgendeInfluencer mit Rabattcode
Ein eigener Gutschein als Werbemittel, Auszahlung aufs Konto statt Guthaben im Shop.
Ansehen → Kaffeemaschinen-TestVergleichsportal und Blog
Provision je Produkt und Kategorie, damit dünne Margen nicht doppelt bluten.
Ansehen →Deine besten Verkäufer haben schon bei dir gekauft.
Im Demoshop kannst du dich als Partner anmelden und Guthaben in einen Gutschein wandeln.