Wenn Partner selbst Partner werben.

Ein Partnerprogramm belohnt den, der den Kunden bringt. Ein Netzwerk belohnt zusätzlich den, der den Werber gebracht hat. Das lohnt sich überall dort, wo eine Struktur wächst statt einer Liste: in Vertriebsteams, in Vereinen, in großen Communities. Für einen normalen Shop ist es Überbau.

Bis zu fünf Ebenen
Satz je Ebene shopweit und je Partner, einzelne Ebenen abschaltbar
Eigenes Plugin
Setzt auf dem Partnerprogramm auf und wird separat gekauft
Netzwerk-Ansicht
Für den Partner im Konto und für dich in der Administration
Eine Falle
Ein Satz an Produkt oder Kategorie schlägt den Ebenensatz auf allen Ebenen
Der Aufbau

Was der unterste Partner umsetzt, verdienen vier über ihm mit.

Die Sätze fallen nach oben hin, sonst wird die Struktur teurer als der Umsatz, den sie bringt. Ein üblicher Verlauf sieht so aus, und jeden Wert stellst du selbst.

  • Ebene 1 ist der normale Fall. Der Partner, über dessen Code die Bestellung kam, bekommt seinen eigenen Satz wie ohne Netzwerk.
  • Ab Ebene 2 zahlst du zusätzlich. Diese Beträge kommen oben drauf, sie werden nicht von der ersten Ebene abgezogen.
  • Ebenen einzeln abschalten. Wenn dir zwei reichen, lässt du drei bis fünf weg, statt sie auf null zu setzen.
Bestellung 10620Nettowarenwert 1.000,00 €
Ebene 1 · eigener Satz10 % · 100,00 €
Ebene 23 % · 30,00 €
Ebene 32 % · 20,00 €
Ebene 41 % · 10,00 €
Ebene 51 % · 10,00 €
Provision gesamt170,00 €

17 Prozent des Nettowarenwerts gehen in die Struktur, nicht 10. Das ist der Preis dafür, dass sich das Netz selbst vergrößert.

Die Falle

Ein Produktsatz schlägt jede Ebene.

Der Punkt, an dem eine sorgfältig geplante Struktur unbemerkt aus dem Ruder läuft.

Satz an der Kategorie: 2 %
Ebene 1, geplant 10 %2 %
Ebene 4, geplant 1 %2 %
Ebene 5, geplant 1 %2 %

Ein individueller Satz an Kunde, Produkt, Kategorie oder dynamischer Produktgruppe schlägt den Ebenensatz auf allen Ebenen durch. Wer die Marge eines Produkts mit 2 Prozent schützen will, senkt damit nicht nur Ebene 1, sondern hebt gleichzeitig die oberen Ebenen von 1 auf 2 Prozent an.

Was daraus folgt: Sätze am Sortiment und Ebenensätze zusammen wollen einmal durchgerechnet werden, bevor sie live gehen. Rechne den ungünstigsten Fall über alle fünf Ebenen, nicht nur die erste.

Die Frage davor

Brauchst du überhaupt Ebenen?

Das Partnerprogramm allein reicht

Wenn viele Kunden für dich werben sollen und jeder für sich steht. Das ist der Normalfall: Stammkunden, Influencer, Blogs, eine Praxis mit Visitenkarten. Niemand von ihnen wirbt Partner an, alle werben Kunden.

Die meisten Shops

Ebenen lohnen sich

Wenn das Anwerben von Partnern selbst Teil des Modells ist: Vertriebsstrukturen, Teams mit Gebietsleitung, Communities, die sich selbst vergrößern sollen. Dort ist die zweite Ebene der eigentliche Antrieb.

Strukturvertrieb

Das Plugin bildet die Vergütungsstruktur ab, es beurteilt sie nicht. Vergütet werden sollten Umsätze, nicht das Anwerben selbst. Wie du das Modell ausgestaltest, klärst du vor dem Start mit einer Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Was ist Multi-Level-Marketing in diesem Zusammenhang?

Es verdient nicht nur der Partner, über dessen Link oder Code eine Bestellung kam, sondern auch der Partner, der ihn geworben hat, und über ihm der nächste, über bis zu fünf Ebenen. Aus einer Kette von Empfehlungen wird damit eine Struktur, in der jede Ebene an dem mitverdient, was unter ihr passiert.

Ist das im Partnerprogramm enthalten?

Nein, es ist ein eigenes Plugin, das auf dem Partnerprogramm aufsetzt und separat gekauft wird. Für die meisten Shops reicht das Partnerprogramm allein: Es genügt, wenn viele Kunden werben. Ebenen braucht man erst, wenn Partner ihrerseits Partner anwerben sollen.

Wie viele Ebenen gibt es und wie hoch sind die Sätze?

Bis zu fünf. Den Satz je Ebene legst du shopweit fest und kannst ihn je Partner überschreiben. Einzelne Ebenen lassen sich abschalten, wenn dir zwei oder drei reichen. Üblich ist ein fallender Verlauf, etwa 10 Prozent auf der ersten Ebene und darüber 3, 2, 1 und 1.

Was passiert, wenn ein individueller Satz und ein Ebenensatz kollidieren?

Der individuelle Satz gewinnt, und zwar auf allen Ebenen. Ein Satz, den du an Kunde, Produkt, Kategorie oder dynamischer Produktgruppe hinterlegt hast, schlägt den Ebenensatz durch. Das ist die wichtigste Falle beim Aufbau einer Struktur: Wer einen Produktsatz von 2 Prozent setzt, bekommt ihn auch auf Ebene vier, statt der dort vorgesehenen 1 Prozent.

Wie wird jemand auf einer höheren Ebene?

Indem er einen Partner wirbt, der selbst Partner wird. Die Zuordnung entsteht wie bei Kunden auch: über Link, Gutschein oder Code. Wer geworben wurde, hängt dauerhaft unter seinem Werber, solange du Abwerben nicht ausdrücklich erlaubst.

Sehen die Partner ihre Struktur?

Ja, es gibt eine Netzwerk-Ansicht für den Partner in seinem Konto und für dich in der Administration. Die geworbenen Kunden bleiben auch dort anonymisiert, mit Vorname, Initiale und Ort.

Ist das rechtlich unbedenklich?

Das Plugin bildet die Vergütungsstruktur ab, mehr nicht. Ob dein Modell zulässig ist, hängt daran, wie du es ausgestaltest: Vergütet werden dürfen Umsätze, nicht das Anwerben selbst. Kläre den Aufbau vorher mit einer Rechtsberatung, bevor die erste Ebene live geht.

Erst das Programm, dann die Ebenen.

Beide Plugins starten mit einem kostenlosen Probemonat und lassen sich getrennt buchen.